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Die Wirbelsäulentherapie nach Dorn

"Vor allem ist es notwendig, sich über den Zustand der Wirbelsäule zu informieren, denn viele Krankheiten gehen von ihr aus"
Hippocrates (460 – 370 vor Chr.)


Die Wirbelsäulen- und Gelenktherapie nach Dorn gehört zu den sanften Formen der Wirbelsäulentherapie. Im Gegensatz zur Chiropraktik werden keine großen Kräfte angewendet, da mit der eigenen Bewegung des Patienten gearbeitet wird.

In der nebenstehenden Grafik wird deutlich, dass weite Bereiche unseres Körpers mit Nerven versorgt werden, die aus der Wirbelsäule austreten. Auf diesem Weg  gibt es einen typischen Engpass, nämlich die Austrittsstelle des Nerven aus den Wirbelzwischenräumen. Sind nun Wirbel verschoben (aus welcher Ursache auch immer), dann werden diese Austrittsöffnungen kleiner und die darin laufenden Nerven werden gedrückt. Das muss sich nicht immer in Schmerz äußern. Es kann auch die nervliche Versorgung eines inneren Organs beeinflussen, was sich in einer unbefriedigenden Funktion zeigt, z.B. in einer Magenschwäche.

Der Sägewerksbesitzer Dorn aus dem Allgäu hat als medizinischer Laie die nach ihm benannte Methode des "Wirbelzurechtrückens" in den letzten 30 Jahren tausendfach angewendet und zu einer großen praktischen Anwendbarkeit gebracht. Ich selber hatte noch das große Glück, direkt bei Dieter Dorn lernen und assistieren zu dürfen. Der Grundgedanke der Behandlung besteht darin,
  1. scheinbare Beinlängendifferenzen zu erkennen und behandeln (in einem großen Prozentsatz gelingt dies ohne Einlagen)
  2. an den Dornfortsätzen die Wirbelverschiebungen zu erkennen und korrigieren 
    Anmerkung: Der Dornfortsatz ist nicht nach Hr. Dorn benannt, es handelt sich um eine zufällige(?) Namensgleichheit.
  3. Korrektur anderer Gelenke (Schulter, Daumen, Kiefer...), welche sich nicht ganz genau in der richtigen Position befinden.


In der folgenden Übersicht wird deutlich, welchen Einfluss die Wirbelsäule auf den ganzen Körper hat:

Wirbel Dem Wirbel zugeordnete Organe und Organbereiche
Halswirbel 1 Blutversorgung Gehirn, Innen und Mittelohr, Hirnanhangdrüse (=übergeordnete steuernde Hormondrüse)
Halswirbel 2 Auge, Gehörnerv, Nasennehenhöhlen, Zunge
Halswirbel 3 Äusseres Ohr, Zähne, Trigeminusnerv
Halswirbel 4 Mund, Lippen, Nase
Halswirbel 5 Stimmbänder, Rachen
Halswirbel 6 Schulter, Nacken, Mandeln
Halswirbel 7 Schultergelenke, Ellbogen, Schilddrüse
Brustwirbel 1 Hände, Finger, Unterarme, Luft- und Speiseröhre
Brustwirbel 2 Herz mit Herzkranzgefäße
Brustwirbel 3 Lunge, Bronchien, Brustkorb
Brustwirbel 4 Gallenblase
Brustwirbel 5 Leber, Blut
Brustwirbel 6 Magen
Brustwirbel 7 Bauchspeicheldrüse, Zwölffingerdarm
Brustwirbel 8 Milz, Zwerchfell
Brustwirbel 9 Nebennieren, Immunsystem
Brustwirbel 10 Nieren
Brustwirbel 11 Harnwege
Brustwirbel 12 Dünndarm, Eileiter, Lymphe
Lendenwirbel 1 Dickdarm, Leisten
Lendenwirbel 2 Blinddarm, Oberschenkel
Lendenwirbel 3 Blase, Knie, Gebärmutter
Lendenwirbel 4 Ischiasnerv, Prostata
Lendenwirbel 5 Unterschenkel, Knöchel, Füsse, Zehen, Hüftgelenk, Mastdarm, After

Anmerkung: eine Aufzählung der Krankheiten bzw. Krankheitsnamen, die über die Wirbelsäulentherapie nach Dorn behandelt werden kann, ist aus rechtlichen Gründen leider nicht zulässig.

Bewährt hat sich die Kombination der Dorntherapie mit der Akupunktur und der Schröpfkopf-Behandlung.

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