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Die Eigenblut - Therapie

 

"Blut ist ein besonderer Saft !" so hieß es im Faust von Goethe. Wie wahr, denn in der Tat hat sich die Eigenblut-Therapie in der Naturheilkunde einen festen Platz erobert. Das Blut gilt seit jeher als Träger der Seele und des Lebens. Schon die alten chinesischen Ärzte behandelten ihre Patienten bei chronischen Krankheiten durch Beibringung von vielen kleinen Nadelstichen. Dadurch erzielten sie kleine Hautblutungen, die im Prinzip nichts anderes waren als kleine Eigenblutbehandlungen. Akute Erkrankungen wurden (und werden immer noch) durch die "Kneifmassage" behandelt: es entstehen Blutergüsse, sozusagen eine stärkere Form der Eigenblutbehandlung.

 

Wie wirkt die Eigenblut-Therapie?

Die Wirkungen der Eigenblut-Therapie sind immer noch nicht bis ins letzte Detail geklärt. Sicher ist, dass es sich um eine Reiz- oder Umstimmungstherapie handelt. Es werden festgefahrene Reaktionsmuster des Organismus wieder in Gang gebracht, sodass in chronische Erkrankungen wieder neue Heilungs-Impulse kommen. Aus naturheilkundlicher Sicht kann eine Krankheit nur von den Selbstheilungskräften des Kranken selbst besiegt werden. Alle ganzheitlichen Heilverfahren und Medikamente dienen lediglich dazu, diese Selbstheilung anzuregen, in Gang zu setzen oder zu unterstützen. In der Naturheilkunde ist lange bekannt, dass schwache Reize die Selbstheilungsvorgänge des Körpers anfachen, mittelstarke Reize sie hemmen und starke Reize die Selbstheilungsmöglichkeiten blockieren. Die Eigenblutbehandlung gehört zu den schwachen Reiztherapien.

 

Bei welchen Erkrankungen wird die Eigenblutbehandlung angewendet?

Angewendet wird die Eigenblutbehandlung zur:

  • Besserung des Allgemeinbefindens körperlich und geistig
  • Stärkung des Immunsystems z.B. bei grippalen Infekten und auch als vorbeugende Kur gegen grippale Infekt
  • Normalisierung der Funktion des Immunsystems bei überzogenen Reaktionen wie z.B. Heuschnupfen und anderen Allergien
  • Besserung depressiver Zustände
  • Besserung des Schlafes
  • Appetitanregung
  • Stärkung nach schwächenden Krankheiten
  • Schmerzstillung und Entzündungshemmung

und Behandlung vieler anderer Erkrankungen. Diese Wirkungen ergeben sich aus den Beobachtungen der Erfahrungsheilkunde.

 

Wie wird die Eigenblutbehandlung durchgeführt?

Grundsätzlich gibt es verschiedene Methoden, das körpereigene Blut therapeutisch zum Einsatz zu bringen. Die mir angewandte Methode besteht aus der Entnahme einer kleinen, über die Einhand-Rute individuell getesteten Menge Blut aus der Vene, mit und ohne anschließende Vermischung mit homöopathischen Mitteln und zuletzt Zurückspritzen entweder ins Unterhautgewebe oder in einen Muskel. Dadurch wird eine kleine ungefährliche "akute Entzündung" ausgelöst, die mit einer lokalen Temperaturerhöhung einhergeht und die Widerstandsfähigkeit des Organismus fördert.

 

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Grundsätzlich ist die Eigenblutbehandlung bei Einhaltung aller hygienischen Injektionsvorschriften äußerst arm an Nebenwirkungen. Auch beim Zugeben von homöopathischen Mitteln ist die Wahrscheinlichkeit einer allergischen Unverträglichkeitsreaktion sehr gering. Bei Injektionen ins Unterhautgewebe entsteht ein „blauer Fleck", der harmlos ist und nach einigen Tagen von selbst wieder verschwindet.

 

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