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Homöopathie


„Wähle, um sanft, schnell, gewiss und dauerhaft zu heilen, in jedem Krankheitsfalle eine Arznei,
welche ein ähnliches Leiden für sich erregen kann, als sie heilen soll“.
Samuel Hahnemann,
Organon der Heilkunst


Geschichte

Begründer der HomöopathieDie Homöopathie wurde von Samuel Hahnemann begründet. Er wurde in Meißen (Sachsen) als Sohn armer Eltern geboren. Nachdem er sein Studium der Medizin abgeschlossen hatte, begann er sein Berufsleben als Arzt, war jedoch im Laufe der Zeit sehr enttäuscht über das, was die Medizin zu bewirken vermochte. Schliesslich gab er seinen Arztberuf für mehrere Jahre auf und widmete sich der Übersetzung medizinischer und chemischer Texte.
Bei der Übersetzung eines Artikels über die Wirkung der Chinarinde war Hahnemann nicht zufrieden damit, wie die Heilwirkung der Chinarinde bei Malaria zu erklären sei. So entschloss er sich, die Chinarinde selbst einzunehmen und die Wirkung zu beobachten. Dabei entwickelten sich genau die gleichen Malaria-Symptome, wie er sie aus seiner Ausbildung her kannte!
Wenn nun Chinarinde Malaria-Symptome hervorrufen konnte und andererseits bei Malaria zur Heilung angewendet wird, so bedeutete dies, das es als "Simile" wirkt und den Kranken durch seine Fähigkeit heilt, beim Gesunden ähnliche Symptome hervorzurufen. Begeistert von diesem Gedanken postulierte er nach vielen Versuchen die "Ähnlichkeitsregel", dass jede Substanz (tierischen, mineralischen oder pflanzlichen Ursprungs) Leiden heilen kann, wenn das Leiden den Symptomen ähnlich sind, die diese Substanz beim Gesunden hervorruft.
Hahnmann begann zu experimentieren und es entstand die "Arzneimittelprüfung am Gesunden". Da gab es jedoch bei manchen Substanzen das Problem, dass diese schlichtweg giftig waren und weder dem Gesunden noch dem Kranken gegeben werden konnten. Hahnemann verdünnte diese Substanzen für die Heilung der Symptome immer weiter und erkannte zu seinem Erstaunen, dass die entstehenden Verdünnungen in Ihrer Heilwirkung sogar noch stärker wurden. Deshalb benannte er dieses Verfahren der Heilmittelherstellung "Potenzierung". Die Geburtsstunde einer sensationellen Heilungsmethode, der Homöopathie, hat geschlagen (1796).

 

Potenzierung

GlobuliesDer Homöopath spricht von D, C, und LM-Potenzen, was bedeutet, dass bei dem Herstellungsprozeß verschiedene Verdünnungsstufen vor dem Verschütteln angewendet werden. Bei den D-Potenzen sind es 10-er Schritte, bei den C-Potenzen sind es 100-er Schritte und bei den LM-Potenzen sind es 50000-er Schritte.
Das meint eine C30 ist 30 mal mit 1:100 verdünnt und verschüttelt worden. Hier liegt natürlich der Hauptangriffspunkt der Schulmedizin. Bei so starken Verdünnungen ist von der ursprünglichen Substanz kein einziges Atom mehr vorhanden. Also - so die materiell orientierte Schulmedizin - kann es auch nicht wirken. Der Fehler in dieser Betrachtungsweise liegt darin, dass die Homöopathie nicht über chemische Reaktionen wirkt, sondern eine Informations-Medizin ist. Aus der ursprünglichen Substanz wird über das Potenzieren die innewohnende Information herausgearbeitet. Und diese Information wirkt heilend bei den homöopathischen Arzneien. Kein Mensch würde eine Zeitung aufessen, um zu verstehen, was darin steht. Es reicht aus, diese zu lesen. Gleichermaßen liest der Körper die Heilungs-Information - hier ist die Anleitung geschrieben, wieder gesund zu werden.
Natürlich sind schon einige Mediziner ausgezogen, um dem "homöopathischen Schwindel" endgültig den Garaus zumachen. Interessanterweise wurden aus Manchen von ihnen die größten Befürworter der Homöopathie (siehe Presseartikel hier) und erhielten entsprechende Auszeichnungen für ihre Forschungsergebnisse.

 

Die Botschaft des Wassers

Wie können sich homöopathische Information auf Wasser übertragen? Was sollen das für Informationen sein? Glücklicherweise hat sich ein japanischer Forscher, Masaru Emoto, aufgemacht und die Fähigkeit des Wassers untersucht, Informationen zu speichern. Und er wurde fündig. Er fotografierte sensationelle Bilder von gefrorenen Wasserkristallen, die er zuvor einer Information ausgesetzt hatte. Es waren nicht nur homöopathische Informationen, sondern auch akustische und gedankliche Informationen. (siehe sein Buch "Die Botschaft des Wassers"). Es sieht so aus, als ob die Wasserstoff-Brückenbindungen des Wassermoleküls die Fähigkeit haben, sich ähnlich Buchstaben zu gruppieren und eine Information zu speichern. Und hier sind wir wieder bei den Anfängen der Medizin... bereits vor tausenden von Jahren wussten die Menschen von heilkräftigen Quellen und von der Heilwirkung des Wasser, das in religiösen Zeremonien gesegnet wurde.

 

Homöopathie und die Aura

Homöopathie und die AuraIch hatte das große Glück, in meiner Heilpraktiker-Ausbildung an eine Aura-sichtige und Aura-fühlige Homöopathin zu gelangen. Einmal, während einer Homöopathie-Vorlesung, klagte eine Studentin über starken Kopfschmerz, der ihr die weitere Teilnahme am Unterricht unmöglich machte. Diese jene Dozentin nahm sich nun dessen an und ich konnte beobachten, wie sie mit ihren Händen die Aura über dem schmerzenden Kopf gemessen hat und daraufhin aus ihrer Homöopathie-bestückten Handtasche ein paar Globulies auf Wirksamkeit testete. Ich war geradezu fasziniert von dem was ich gesehen habe und war davon überzeugt, soeben etwas "Großes" beobachtet zu haben. Tatsächlich wurde das Kopfweh der Mitstudentin schnell gelindert und sie konnte weiter am Unterricht teilnehmen.

Die Aura-Testung zeigt, dass homöopathische Informationen sofort und direkt auf das Energiefeld und den Körper einwirken. Allerdings gibt es für eine banale Erkrankung wie z.B. Schnupfen viele homöopathische Arzneimittel, die in Frage kommen. Und jedes Mittel gibt es noch in vielen verschiedenen Potenzen.
Hier zeigt sich die Größe und der Segen der Aura-Testung. Es kann in der Praxis für ein Symptom - neben einigen weniger wirksamen Mitteln - stets genau ein Mittel in einer bestimmten Potenz gefunden werden, das die Aura am stärksten beeinflusst. In meiner Wahrnehmung ist das Finden dieses Volltreffers sehr wichtig und entscheidend für die Wirkung. Es gibt auch eine optimale Anzahl von einzunehmenden Globulies. Zu wenig Globulies wirken nicht stark genug, zu viele überfordern das System. Ich habe hier nicht die gleiche Meinung wie die klassischen Homöopathie, die davon ausgeht, dass die Potenzstufe und die Menge der verabreichten Kügelchen egal ist. Die in der klassischen Homöopathie manchmal erforderlichen akribischen Symptombeschreibungen sind bei der Aura-Testung nicht mehr erforderlich, da die Aura ein präziser zusätzlicher Informationskanal ist. Besonders in der Behandlung von Kindern bringt das einen großen Vorteil, denn Kinder können Symptome meist nicht in der Präzision des Erwachsenen wiedergeben.

Über die Auratestung zeigen sich mir

  • das Simile, also das Arzneimittel, welches die stärkste Reaktion auf das Energiefeld hat,
  • die Potenzstufe, welche die Aura am besten stabilisiert. Hier lässt sich tendenziell sagen, dass eine tiefe D-Potenz eher am Körper wirkt, eine hohe C-Potenz eher im geistig energetischen Bereich.
  • die Dosierung, sodass weder zu wenig noch zu viel Medizin eingenommen wird,
  • und die optimale Anwendungsdauer. Wird ein Mittel zu lange eingenommen, findet eine negative Wirkung auf die Aura statt. Hier stimme ich mit manchen Schüssler-Therapeuten nicht überein, die mit extrem hohen Dosierungen am Körper etwas erzwingen wollen. Der Körper ist ein feines Werkzeug, das eine fein abgestimmte Behandlung erfahren sollte.

 

Das Zwiebelschalenmodell

Es hat sich gezeigt, dass es nicht immer funktioniert, mit einem einzelnen Arzneimittel alles heilen zu wollen. Vielleicht waren die Menschen zu Zeiten Hahnemanns noch weniger "denaturiert", es gab weniger Umweltgifte, Amalgamfüllungen, Elektrosmog, weniger Ablenkung via TV / Internet, dafür mehr Natur, reinere Luft, etc. Interessanterweise prägte schon Hahnemann den Begriff der Unterdrückung, also eine rein oberflächliche Behandlung, die das Symptom nicht wirklich heilt. Bei einer Unterdrückung wird die Krankheit weiter in den Körper hineingedrückt, anstatt sie aus ihm heraus zu holen. Bei einer guten Behandlung wandert das Symptom zentrifugal immer weiter aus dem Körper heraus, also z.B. von der Lunge (z.B. Asthma) hin zur Nase (z.B. Heuschnupfen), um dann vollends zu verschwinden.
Heute sind die Menschen anders als vor 200 Jahren. Vielleicht müssen deswegen die Dosierungen heute höher sein, vielleicht benötigt man deshalb mehrere Anläufe bis der Urgrund der Erkrankung erreicht ist. Ich bezeichne das als Zwiebelschalenmodell: eine Schicht nach der anderen wird abgetragen, bis man an die Wurzel der Erkrankung angekommen ist. Je nach Fundament (= Hartnäckigkeit) der Erkrankung kann es eine oder mehrere Zwiebelschalen geben. Manchmal ist die Heilung auch über die Homöopathie nicht zu erreichen, und es sind andere Therapien einfach besser geeignet. Dennoch kenne ich keine Therapieform, die ein ähnlich großes Anwendungsgebiet und eine ähnlich hohe Erfolgsquote hat wie die Homöopathie.

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